Frauen mit Überzeugung

    Die Liebe zu den Wörtern

    Das Vermächtnis von Mabel Jones Gabbott

    Sheila Gill Hadden und James Goldberg

    Bei Taufgottesdiensten singen die Achtjährigen in ihrer weißen Kleidung oft mit ihrer Familie und der Gemeinde die Worte: „Jesus kam einst zu Johannes, der ‚der Täufer‘ war genannt, wurd getauft durch Untertauchen dort im fernen, heilgen Land“. 1 Am nächsten Tag singen sie in der Versammlung möglicherweise „Herr, in Demut flehn wir“ 2 , während das Abendmahl vorbereitet wird. In der Stille, die auf das Austeilen und Weiterreichen des Brotes und Wassers folgt, erinnern sich diese jungen Mitglieder der Kirche vielleicht an die Worte eines weiteren Liedes: „Wie hat Gottvater uns erklärt,
    was Tod und Opfer sei? Es starb sein Sohn. Er lag im Grab und lebte dann aufs Neu.“ 3

    Obwohl nur wenige den Namen Mabel Jones Gabbott kennen, kommen die Heiligen der Letzten Tage regelmäßig mit ihren Worten in Berührung und viele von ihnen kennen sie auswendig. Mabel Jones Gabbott arbeitete lange Zeit für die Zeitschriften der Kirche und verfasste zahlreiche Artikel und Gedichte. Außerdem schrieb sie den Text zu sechzehn PV-Liedern und vier Kirchenliedern. Ihre kurz gefassten, einfachen Aussagen, mit denen sie ihr Staunen und ihr Zeugnis zum Ausdruck brachte, stärken heute noch Millionen von Menschen.

    Welche Einflüsse und Erfahrungen haben diese Schriftstellerin geprägt, deren Arbeit so viele berührt hat?

    Ein Mädchen aus Malad in Idaho, mit den Traditionen der walisischen Mormonen im Blut

    Schon lange bevor Mabel Jones 1910 in Malad in Idaho geboren wurde, wo sich walisische Mormonen angesiedelt hatten, haben diese Mitglieder die Musik und das Liedgut der Kirche geprägt. In der walisischen Kultur haben das Singen und das Erzählen von Geschichten einen hohen Stellenwert. Die Bekehrten, die sich in den ersten Siedlungen der Kirche in den Rocky Mountains niedergelassen hatten, brachten diese Kultur mit. 1849 gründete ein walisischer Bekehrter namens John Parry mit einigen Dutzend walisischen Sängern einen Chor, aus dem später der Tabernakelchor wurde. 1893, also eine Generation später, nahm der Chor unter der Leitung von Evan Stephens, der auch aus Wales stammte und viele Kirchenlieder geschrieben hatte, bei der Weltausstellung in Chicago an einem Gesangswettbewerb nach walisischer Tradition teil. Mit einer beein­druckenden Aufführung hinterließ der Chor einen guten Eindruck von der Kirche.

    „In der walisischen Kultur haben das Singen und das Erzählen von Ge­schichten einen hohen Stellenwert.
    Die Bekehrten, die sich in den ersten Siedlungen der Kirche in den Rocky Mountains niedergelassen hatten, brachten diese Kultur mit.“

    Zu der Zeit, als Mabel geboren wurde, gab es in Malad jedes Jahr lebhafte Gesangs- und Literatur­festspiele in der alten walisischen Tradition des Eisteddfod  – und das, obwohl in dem Ort nur 1300 Menschen lebten. Unter diesen Gegebenheiten also entdeckte Mabel als junges Mädchen „ihre Liebe zu den Wörtern“. 4 Sie las ihrer bettlägerigen Großmutter mütterlicherseits ein Buch nach dem anderen vor und saß gern mit einem Buch vor dem runden Ofen im Wohnzimmer. Sie hörte genauso gern ihren Tanten und Onkels zu, wenn sie zu Besuch kamen und bis spät in die Nacht erzählten. Als Jugendliche wurde Mabel oft gemeinsam mit zwei guten Freundinnen, Clarice Parry und Gwendolyn Evans, gebeten, Gwendolyns Vater, der Hoher Rat im Pfahl war, zu begleiten und in den abseits gelegenen Gemeinden ihre Talente vorzuführen.
    In den Abendmahlsversammlungen spielte Clarice dann Klavier, Gwendolyn sang und Mabel las Gedichte vor. 5

    In Mabels Erinnerungen spielten Musik und Tanz damals im kulturellen Leben von Malad eine große Rolle. In den 20er Jahren, da besuchte sie gerade die Highschool, traf die Kirche die Entscheidung, ein neues Gemeindehaus anstelle des alten Fachwerkbaus zu errichten, mit dem Mabel aufgewachsen war.
    Die Gemeinde hielt einen letzten Tanzabend ab, um sich von dem Haus zu verabschieden. „Ein paar von uns sind während des Abends nach draußen gegangen“, erinnerte sich Mabel später, „und es sah fast so aus, als ob das Haus im Rhythmus der Tänzer mitschwang.“ 6

    Nach ihrem College-Abschluss kehrte Mabel für einige Jahre nach Malad zurück und arbeitete als Lehrerin. In dieser Zeit fing sie auch an, sich im Schreiben zu versuchen. Sie arbeitete mit ihrer Schwester Elaine zusammen an Skripten für Sketche und für Roadshows in der Gemeinde. Damals wusste sie noch nicht, dass ihr Hobby ein wahres Talent war, das einmal eine große Rolle in ihrem Leben spielen sollte.

    Viele Lehrer

    Als sie Ende 20 war, verließ Mabel ihre Heimat und erfüllte eine Mission in den Nordweststaaten. Ihr Missionspräsident, Preston Nibley, erkannte ihr Talent im Schreiben und unterstützte sie darin. So schrieb sie ihm einmal ihren wöchent­lichen Bericht in Form eines Gedichts. Ein andermal gab er ihr den Auftrag, einen Geschichtsbericht darüber zu verfassen, wie die FHV in den Nordweststaaten der USA gewachsen war und was sie erreicht hatte.

    Kurz bevor Mabel entlassen wurde, besuchte Joseph L. Wirthlin, Ratgeber in der Präsidierenden Bischofschaft, die Nordweststaaten-Mission und redete ihr zu, nach Salt Lake City zu kommen und sich dort um eine Arbeitsstelle bei der Kirche zu bewerben. Das tat sie und wurde als Sekretärin des Präsidierenden Bischofs LeGrand Richards angestellt. Belle Spafford, die damalige Heraus­geberin des Relief Society Magazine (Zeitschrift der FHV), arbeitete im selben Gebäude. Sie schlug Mabel vor, für eine der nächsten Ausgaben ein Gedicht zu verfassen. Solche Kontakte und Gelegenheiten machten die Zeit in Salt Lake City für Mabel zu einem „unbeschreiblichen, unvergesslichen Jahr der Wunder“. Kurz nachdem ihr Gedicht veröffentlicht worden war, lief Mabel die Treppen zum State Capitol hoch zu einem Punkt, wo sie gern stand und wo sie „auf das Tal schaute, in das meine Vorfahren so weit gereist waren“. Dort dachte sie darüber nach, was sie in letzter Zeit erreicht hatte. „Ich bin 28 Jahre alt. Ich habe ein Gedicht veröffentlicht“, dachte sie. „Mir stehen alle Wege offen.“ 7

    Etwa zu derselben Zeit wurde Florence Nielsen ihre Mitbewohnerin, eine ehemalige Mitarbeiterin aus ihrer Missionszeit. Florence verstand und schätzte Mabels Liebe zum Wort. Eines Tages hatte Mabel einen Streit mit ihrem Freund und sagte zu ihrer Mitbewohnerin: „Jetzt werde ich nie heiraten!“ Florence entgegnete: „Mach dir keine Sorgen, Mabel, du hast ja noch deinen Bibliotheksausweis.“ 8

    „Mabel sagte zu ihrer Mitbewohnerin: ‚Jetzt werde ich nie heiraten!‘ Florence entgegnete: ‚Mach dir keine Sorgen, Mabel, du hast ja noch deinen Bibliotheksausweis.‘“

    1941, einige Monate vor ihrem 31. Geburtstag, heiratete Mabel ihren damaligen Freund, J. Donald Gabbott, dann aber doch. „Sein Hobby war die Fotografie und meins das Dichten, also nahm er mich als Fotomodell“, erzählte sie, „und ich schrieb ihm ein Liebesgedicht nach dem anderen.“ Ihre größer werdende Liebe zueinander und die Liebe zu ihren fünf Kindern wurden Themen, die Mabel in ihrer Arbeit immer wieder aufgriff, wie auch in dem kurzen Gedicht „Da wir vermählt nun“:

    Einst war‘n der Stunden nie genug,
    zu sagen, was das Herz begehrt,
    erfüllt von Liebe, Zug um Zug,
    bis Morgenrot die Nacht berührt‘.

    Da wir vermählt nun, trifft der Blick
    sich über Büchern bloß,
    und alles, was uns einst bedrückt,
    liegt in dem Blick so groß. 9

    Als junge Mutter ging Mabel zwar nicht mehr arbeiten, aber nahm sich weiter Zeit dafür, ihre Talente zu entwickeln. Über einen Poesie-Workshop, der von der damaligen Zeitschrift der Kirche für Kinder, Children's Friend , ausgerichtet wurde, lernte sie einige andere Schriftsteller kennen. Die Gruppe traf sich dann regelmäßig, um Literatur zu lesen, zu schreiben und Kritik zu üben. Durch ihre Fähigkeiten und dieses starke Netzwerk, in dem sie Unterstützung fand, war sie als Schriftstellerin erfolgreich, obwohl ihre Aufgaben als Mutter viel Zeit in Anspruch nahmen. Zusätzlich zu vielen privaten Projekten, wie Gedichten zur Hochzeit ihrer Nichten und Neffen, schrieb sie Kirchenlieder für das 1950 veröffentlichte Gesangbuch und lektorierte Manuskripte für die Zeitschrift Children's Friend .

    Zurück in die Arbeitswelt

    Anfang der 60er Jahre, als die ältesten Kinder von Mabel und Don schon das College besuchten und die Kleinsten in die Grundschule gingen, musste die Familie finanzielle Rückschläge hinnehmen. So begann Mabel, wieder nach einer Arbeitsstelle zu suchen. Als sie sich jedoch um eine Stelle als Sekretärin bewarb, musste Mabel feststellen, dass sich in den letzten 20 Jahren in der Arbeitswelt einiges verändert hatte: „Diktiert wurde schnell, die Begriffe waren neu und die Schreibmaschine war elektrisch. Ich war unvorbereitet und kannte mich überhaupt nicht mehr aus.“ 10

    Die Familie von Mabel J. und J. D. Gabbott im Jahr 1961

    Anfangs war Mabel entmutigt. Dann aber hielt sie nach Stellen Ausschau, bei denen sie ihre Fähigkeiten als Schriftstellerin und Lektorin einsetzen konnte, die sie in den Jahren zu Hause ausgebaut hatte. 1964 wurde sie beim Relief Society Magazine angestellt, wo sie Manuskripte lektorierte. Im Jahr darauf boten ihr drei Kirchen­zeitschriften eine Stelle an. „Sie wussten wohl nicht, wie wenig ich wusste“, sagte sie später scherzhaft. 11

    Sie entschied sich für eine Arbeitsstelle bei der Improvement Era und war eine wertvolle Bereicherung der vorrangig männlichen Belegschaft. Manchmal kamen ihr durch ihre Arbeit als Lektorin Ideen für ihre Gedichte. Als sie beispielsweise Artikel über die Schöpfung lektorierte, hatte sie das Gefühl, dass Evas Rolle zu wenig beleuchtet wurde. Dieser Eindruck inspirierte sie zu ihrem Gedicht „Eva und ich“, das sie 1967 schrieb. In diesem Gedicht brachte sie ihre Gedanken darüber zum Ausdruck, ob sie den Mut gehabt hätte, die Sterblichkeit der Sicherheit des Gartens Eden vorzuziehen. Das Gedicht schließt mit diesen sechs Zeilen:

    Wäre ich Eva und die Schlange käme zu mir
    (beim Namen mich nennend, das listige Tier),
    böte mir Schmerzen und Sorgen und den Tod auch,
    doch im Ausgleich die Liebe eines Kindes bis zu meinem letzten Hauch –
    ich glaube, ich würde den Apfel nehmen und essen
    und den Preis der Sterblichkeit über den Segnungen vergessen. 12

    Viele Leser waren von diesem Gedicht tief berührt. In einem Leserbrief stand: „Ich habe die Era vom Februar gelesen und nur einen einzigen Fehler gefunden – das Gedicht ‚Eva und ich‘ von Mabel Jones Gabbott hätte auf dem Titelblatt abgedruckt werden sollen. Mit Eva und Mabel Jones Gabbott würde auch ich den Apfel jedes Mal essen.“ 13

    Neben den Artikeln und Gedichten für die Improvement Era baute Mabel auf ihrer Erfahrung im Schreiben von Kirchenliedern auf und arbeitete an Kirchenliedern für Kinder. Diese Lieder stellten künstlerisch eine besondere Herausforderung dar; der Text sollte die Vorstellungskraft der Kinder ansprechen und gleichzeitig mussten komplexe Lehren in wenigen Kerngedanken ausgedrückt werden. Mabel fühlte sich verpflichtet, die Evangeliumsgrundsätze in ihren Arbeiten so zu erklären, dass sie damit zufrieden sein konnte. Drei ihrer Lieder, darunter „Taufe“ und „An Jesus denken“, wurden in das PV-Liederbuch Sing mit mir aufgenommen, das 1969 auf Englisch erschien. 14

    Die Erfahrungen, die Mabel sowohl beim Verfassen von Kirchenliedern als auch beim Lektorieren gesammelt hatte, bereiteten sie auf eine große Aufgabe vor. 1973 wurde mit einer umfangreichen Überarbeitung und Aktualisierung des Gesangbuches der Kirche begonnen. Mabel wurde als Vorsitzende des Komitees für die Texte berufen. Damit folgte sie dem Beispiel von Emma Smith, die 1830 dazu berufen worden war, „eine Auswahl von heiligen Liedern zu treffen, … dass sie in meiner Kirche vorhanden seien“ (LuB 25:11). Mabels Einsatz für dichterische Formen und Klarheit in der Lehre verhalfen diesem zwölf Jahre währenden Projekt zu einem lang anhaltenden Erfolg, dem auch das allseits bekannte grüne Gesangbuch zu verdanken ist, das noch heute verwendet wird.

    Mit dem Projekt wurde begonnen, als Mabel schon kurz davor war, ihre Arbeit bei den Zeitschriften der Kirche zu beenden und in den Ruhestand zu gehen. Doch auch nach ihrer Pensionierung 1975 arbeitete sie in ihrer Berufung im Gesangbuch-Komitee weiter.

    Ruhestand

    Viele Paare freuen sich darauf, ihren Ruhestand zu Hause, mit der Familie oder auf einer Mission zu verbringen. Für Don und Mabel sollten diese Träume jedoch nicht wahr werden. Im Mai 1976 starb Don an Leukämie. Mabel verbrachte ihren Ruhestand ohne ihn. Wie schon oft zuvor, verarbeitete Mabel ihre Gedanken in dieser Zeit in Form eines Gedichtes:

    „Danach ...“

    Erinnerungen hab ich in Hülle und Fülle,
    genug, mir die restliche Zeit zu erhellen.

    Es rauschte vom Berg manches Bächlein dahin.
    Wir hatten Gott, Bücher und Glauben im Sinn.

    Des Morgens liefen wir still durch die Straßen.
    So manch süße, frische Kirsche wir aßen.

    Wir teilten die Freude, wenn ein Spiel gut gelang,
    und trauerten, wenn sie sich Zeit ließ.

    Um Einsicht im Streit rang ich manchmal recht lang,
    mit Liebe, Ausdauer, Geduld und Verständnis.

    Dass es ein Morgen gibt, glaub ich und weiß ich.
    Vom Himmel aus wacht mein Mann Don über mich.

    Nur den heutigen Tag muss ich noch überstehn
    und einsam sein, bis wir uns wiedersehn. 15

    Doch trotz aller Schwierigkeiten, sich an ein Leben ohne Don zu gewöhnen, fand Mabel Wege, mehr zu tun, als nur den Tag zu „überstehn“. Einige ihrer besten Arbeiten stammen aus den Jahrzehnten nach ihrem Arbeitsleben. Besonders in der Musik für Kinder war sie sehr erfolgreich. 1981 veröffentlichte sie eine Kantate für Kinder über das Buch Mormon. 1982 schrieb sie das Lied „Er sandte seinen Sohn“, in dem tiefgreifende Fragen darüber, wie sich Gott der gefallenen Welt zuwendet, in eine verständliche und elegante Form gebracht werden. Im Dezember 1985, als sie 75 Jahre alt war, veröffentlichte die Zeitschrift Friend ein ungewöhnliches Weihnachtslied, das sie verfasst hatte. Darin ging es um die von Samuel, dem Lamaniten, verheißene Geburt Christi. 16

    Mabel Jones Gabbott mit Enkeln, 1985

    1987 geschahen zwei Dinge, die der damals 77-jährigen Mabel eine unverhoffte Gelegenheit boten. Eines ihrer früheren Bücher wurde neu aufgelegt, wodurch sie reichlich Tantiemen einnahm, und zur gleichen Zeit erfuhr sie von einer Studienreise nach Cambridge, an der sie teilnehmen konnte. Mabel belegte einen Kurs in Dichtung und einen in Geschichte und fuhr dann zwei Wochen lang durch Wales, die Heimat ihrer Vorfahren. Sie dachte darüber nach, was ihre Großmutter gefühlt haben mochte, als sie dieses „schöne Land mit dem üppigen Grün“ verließ, um in einem weit entfernten Wüstenland bei den Heiligen und in der Nähe der Tempel des Herrn zu leben. 17

    Auch wenn Mabel als Schriftstellerin im Laufe eines langen und produktiven Lebens reifer geworden war, erfüllte sie doch immer noch das Staunen, das sie als Kind hatte, und die Liebe zu den Wörtern. Dies zeigte sich auch weiterhin in ihrer Arbeit, wie zum Beispiel in diesem Gedicht, das in dem Jahr nach ihrem Aufenthalt in England und Wales in der Zeitschrift Friend veröffentlicht wurde:

    Wie der Apfel am Baum,
    mal gelb und mal rot,
    schmeckt jedes Buch anders,
    wenn man es liest.
    Mal sauer, mal saftig,
    mal zuckersüß –
    es ist ein Fest!
    Komm und genieß! 18

    1989 wurde das aktuelle Liederbuch der Primarvereinigung, das Liederbuch für Kinder , herausgegeben. Mabel hat 16 der Lieder in dieser Auswahl verfasst – mehr als jeder andere Autor. „Es liegt eine unglaubliche Freude darin“, schrieb Mabel, „einen Gedanken rhythmisch in verständlichen Worten auszudrücken. … Man hat oft das Gefühl, dass sich die Gedanken nicht in ein Versmaß bringen lassen, oder dass die Worte nicht das aussagen, was man damit sagen will, oder dass die lyrische, pulsierende Melodie einer Zeile ungleichmäßig ist und nicht aufgeht. Nach vielen Mühen fügt sich die Zeile dann ein und sagt das aus, was das Herz fühlt und woran der Verstand glaubt.“ 19

    Fußnoten

    [1] „Taufe“, Liederbuch für Kinder , Seite 54f.

    [2] Gesangbuch, Nr. 110

    [3] „Er sandte seinen Sohn“, Liederbuch für Kinder , Seite 20f.

    [4] Mabel Jones Gabbott, unveröffentlichter Entwurf einer Autobiografie, Seite 16

    [5] Mabel Jones Gabbott, „Malad, My Home“, Malad Idaho Stake Centennial History Book, 1888–1988, Seite 183

    [6] Gabbott, „Malad, My Home“, Seite 182

    [7] Gabbott, unveröffentlichter Entwurf einer Autobiografie, Seite 20f.

    [8] Gabbott, unveröffentlichter Entwurf einer Autobiografie, Seite 54

    [9] Mabel Jones Gabbott, „Da wir vermählt nun“, Relief Society Magazine, Januar 1948, Seite 250

    [10] Gabbott, unveröffentlichter Entwurf einer Autobiografie, Seite 46

    [11] Gabbott, unveröffentlichter Entwurf einer Autobiografie, Seite 47

    [12] Mabel Jones Gabbott, „Eva und ich“, Improvement Era, Februar 1967, Seite 78f.

    [13] Lucy G. Bloomfield, „Eva und ich“, Improvement Era, April 1967, Seite 93

    [14] Sing mit mir – Lieder für Kinder, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, 1978

    [15] Gabbott, unveröffentlichter Entwurf einer Autobiografie

    [16] „Christmas in Zarahemla“, Friend, Dezember 1985, Seite 29. Das Lied wurde später umbenannt in „Samuel erzählt von dem kleinen Jesus“, Kinderstern, Dezember 1992, Seite 7.

    [17] Gabbott, unveröffentlichter Entwurf einer Autobiografie, Seite 9 und 53

    [18] Mabel Jones Gabbott, „Apples and Books“, Friend, November 1988, Seite 34

    [19] Gabbott, unveröffentlichter Entwurf einer Autobiografie, Seite 35